Jüdische Mitbürger*innen
Max und Martha Stern geb. Rosenthal
Das Paar betrieb auf der
Hochstraße 39 ein
Manufakturwarengeschäft.
Dort wird seit 2022 mit
Stolpersteinen an sie erinnert.
Die Viehhändlerfamilie Edith und Sally Sanders mit ihren Kindern Edith,
Walter und Egon sowie der Großmutter Eva
Großmutter Eva kam schon bei den Novemberprogromen 1938 ("Kristallnacht") ums Leben.
Nur
Walter überlebte.
Er kam aus Holland zurück, wo er keinen Fuß fassen konnte.
Er verkaufte Metzgereibedarf und lebte bis zu seinem Tod 2001 im Elternhaus
Süchtelner Straße 20.
Dort wird seit 2022 mit
Stolpersteinen an die Familie erinnert.
weitere bebilderte Literatur zu Walter Sanders.
Otto und Johanna Zanders mit ihrem Sohn Bruno
Süchtelner Straße 43. Dort wird seit 2022 mit
Stolpersteinen an sie erinnert.

Nr 43 ist das Haus rechts der Einfahrt.

Arthur und Thekla Zanders mit ihren Kindern Ilse und Helga
Die Familie beitrieb einen Viehhandel und wohnte zuletzt auf der heutigen
Niedieckstraße/Ecke
An der Weberei
Dort wird seit 2022 mit
Stolpersteinen an sie erinnert.
Sigmund Zanders und Maria Anna (Jenny) Zanders geb. Bähr
mit ihren Kindern:
Edith Silber geb. Zanders *1914 † 2011
Edith überlebte in Buenos Aires, Argentinien.- Kurt Zanders *1915 †2011
Kurt konnte 1939 nach England fliehen und wurde Soldat der britischen Armee.
Er änderte seinen Namen in Keith Saunders und überlebte in Großbrittannien (London)
- Helmut Zanders *1923 †1942
Die Familie sah sich 1933 gezwungen, das Bekleidungsgeschäft aufzugeben und nach Krefeld umzuziehen. Dort liegen die Stolpersteine, die an sie erinnern.
Die Eltern und Sohn Helmut wurden am 21. April 1942 über Düsseldorf in das Durchgangslager Izbica nach Polan deportiert wo sich ihre Spur verliert. Wahrscheinlich ist der direkte Weitertransport in das Vernichtungslager Sobibór oder Belzec.
Weitere bebilderte Literatur zur Familie.
Noch unter Nationalsozialistischer Herrschaft kurz in Lobberich ansässig war Emil Goldbach
Walter Sanders überlebt den Holocaust
Gedenktag für die Gewaltopfer des Nazionalsozialistischen Regimes
Presse:
Rheinische Post, 11. Oktober 2025: Als Kinder einfach aussortiert wurden
Tochter Edith betont, ihr Vater sei relativ schnell nach Kriegsende nach Lobberich zurückgekehrt. Und er sei nicht von allen freundlich empfangen worden. „Viele haben ihn bestohlen, als er weg war“, sagt sie, und Hans-Josef Caelers, lange in der Nachbarschaft wohnend, vermutet: „Bestimmt findet man in Lobberich auch heute noch Besteck oder den einen oder anderen Schrank aus Walters Wohnung.“